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- Erstellungsdatum 29. Juli 2025
- Zuletzt aktualisiert 21. Oktober 2025
Agentengestützte Modellierung von Lebensmittelsystemen: Ein Überblick über die Einbeziehung von Erkenntnissen aus dem Verhalten
In diesem Artikel geben wir einen Überblick über agentenbasierte Modelle (ABMs) in Lebensmittelsystemen, wobei wir uns darauf konzentrieren, wie verhaltensbezogene Erkenntnisse einbezogen werden. Der Artikel wurde in der Fachzeitschrift"Environmental Modelling & Software Journal" veröffentlicht und ist das Ergebnis des Projekts "Deliverable 5.3 - Review of food systems models and their behavioural assumptions". Wir stellen fest, dass es vielen Modellen an einer verhaltenswissenschaftlichen Begründung mangelt, und betonen die Notwendigkeit einer solideren Grundlage für verhaltenswissenschaftliche Annahmen.
Wir schlagen die folgenden vorläufigen Leitlinien vor, um die zukünftige Entwicklung von ABM in der Modellierung von Lebensmittelsystemen zu unterstützen:
- Rechtfertigung des Verhaltens. Verhaltensentscheidungen sollten durch Theorien oder Daten begründet werden. Z. B. durch Verwendung des MoHuB-Rahmens zur Ermittlung relevanter Verhaltenstheorien.
- Modellparsimonie. Die Modelle sollten so einfach wie möglich gehalten werden, indem man sich auf bestimmte Teile des Lebensmittelsystems konzentriert und den räumlichen Umfang auf das beschränkt, was zur Beantwortung der Forschungsfrage notwendig ist.
- Transparenz und Dokumentation. Zur Verbesserung der Transparenz, Reproduzierbarkeit und Vergleichbarkeit wird die Verwendung von standardisierten Protokollen, wie z. B. ODD + D, empfohlen.